Sprengung der Kühltürme in Gundremmingen

Zwei Jahre nachdem der Fischerverein 1975 den ersten der beiden Baggerseen in Aislingen erworben hatte, wurde mit dem Bau der Kühltürme für die Blöcke B und C des Atomkraftwerkes in Gundremmingen begonnen. 1980 waren sie fertig gestellt. Die beiden Kühltürme zeigten schon bei der Anfahrt die Richtung an. Die jüngeren Vereinsmitglieder kennen die Seen in Aislingen nicht mehr ohne den Blick auf die 160 Meter hohen Bauten am Horizont. 
Das Kernkraftwerk hatte bereits am 31.12.2021 den Betrieb endgültig eingestellt, aber die imposanten Türme waren nach wie vor Bestandteil der Uferlinie – wenn auch ohne die charakteristischen Wasserdampfwolken. Am Samstag, den 25. Oktober, wurden die beiden Kühltürme gesprengt. 30 Tausend Besucher sollen sich das Spektakel vor Ort angesehen haben. Zahlreiche Filme der Sprengung sind im Internet zu finden.
Es wird jetzt ein wenig anders sein an unseren Baggerseen. Die Kühltürme haben irgendwie dazugehört. Sie waren ein oft fotografiertes Motiv bei unterschiedlichen Wetter- und Lichtverhältnissen. Nur gut, dass unsere Angler den Weg nach Aislingen auch ohne die markanten Türme am Horizont finden.
 

Lauterputzete 2025

„Was machen die da?“ fragte ein Junge, als drei Männer einen blauen Müllsack an einer Lauterbrücke abstellten. „Die da“ gehörten zu den 41 Anglerinnen und Anglern des Wendlinger Fischervereins, die am vergangenen Samstag die Ufer der Lauter vom abgelagerten Müll befreiten. Der Müll wird zum einen von der Lauter mitgeführt und an die Ufer geschwemmt, zum anderen aber auch von den Mitbürgern achtlos oder mit Absicht im Ufergebüsch entsorgt. Neben viel Kleinmüll wurden auch ein Fahrrad und die Fragmente von zwei Computern an die Sammelpunkte gebracht. Zu den unschönen Gegenständen, die aus dem Ufergebüsch geholt wurden, gehörten zahlreiche Einweg-E-Zigaretten und Platiktüten mit Hundekot. Da der Wasserstand vergleichsweise niedrig war, konnte von den mit Wathosen und Watstiefeln ausgestatteten Anglern auch einiges an Müll vom Grund der Lauter geborgen werden.
An dem nun wieder sauberen Ufer lässt sich, zumindest bis zum nächsten Hochwasser, wieder die unverfälschte Natur genießen.


Foto: M. Straubinger

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